Biogastreibstoff aus Abfallbiomasse leistet einen Beitrag zum Klimaschutz: Ein Grossteil des CO2, welches bei der Verbrennung ausgestossen wird, wurde vorher von den Pflanzen beim Aufbau der Biomasse gebunden. Biogas wie Erdgas tragen ebenfalls wesentlich zur Senkung von Russ-, Stickoxid- und Kohlenwasserstoff-Belastungen bei. Bei Anbaubiomasse fällt die Ökobilanz schlechter aus.
Rohstoff: Organische Abfälle, Gülle oder EnergiepflanzenHerstellung: Die Biomasse wird zu Biogas vergärt. Dieses wird zu Erdgasqualität aufbereitet und ins Gasnetz eingespeist (vgl. WIE PRODUZIEREN?).Eigenschaften: 1 kg Methan ersetzt ca. 1.4 l Ottokraftstoff. Wegen der geringeren Dichte braucht Biogas mehr Speicherplatz, als flüssiger Treibstoff.Verbreitung: Heute besteht der Gastreibstoff in der Schweiz zu 10% aus Biogas, der Rest ist Erdgas. In der Schweiz gibt es 111 Erdgas-Biogas Tankstellen (Stand Mai 2009). Das Tankstellennetz ist genügend dicht, um immer mit Erdgas fahren zu können.Mit dem Biogas-Ausgleichsfonds (BAF) hat der VSG ein wirksames Instrument geschaffen, die Biogas-Einspeisung längerfristig sicherzustellen und die Beimischung von Biogas zum Erdgas als Treibstoff zu fördern.
Heute werden bereits serienmässig Personenwagen, Lieferwagen oder schwere Nutzfahrzeuge angeboten, die mit gasförmigem Treibstoff fahren. Reine oder bivalente Erdgasfahrzeuge können ohne weitere technische Anpassungen mit Biogas betankt werden. Auf folgenden Webseiten finden sich allgemeine Informationen zu Erdgasfahrzeugen oder zu Autoherstellern, die Gasfahrzeuge serienmässig anbieten: